Teilnahme am Volkstrauertag – Frieden als Fingerzeig für Hoffnung

 

Vor drei Wochen gingen die Schüler und Schülerinnen der Klasse 4a zum Steruper Ehrenmahl. Ein ungewöhnlicher Gang – was war der Grund? Vor 2 Jahren hatten wir in der Religionsfachkonferenz den Gedanken von unserer Pastorin Frau Wiele-Wohlfarth aufgenommen und über eine Beteiligung am Volkstrauertag nachgedacht. Zunächst schien es ein zu schwieriges Thema zu sein.

Als die Schmetterlinge (Kl. 4a) dann in diesem Jahr vor den Gedenktafeln standen, wurde deutlich, dass sie schon oft überlegt hatten, was diese Steine wohl zu bedeuten hätten. Nach genauem Lesen und Betrachten wollten die Kinder mehr wissen und auch das eigene Wissen kundtun. Viele berichteten von den Erzählungen ihrer Großeltern und älteren Nachbarn. Auch erinnerten sich einige an die Berichte im Fernsehen, im Radio und in den Zeitungen von heutigen Kriegen und dem dadurch entstandenen Leid in der Welt. So begaben sich die Schüler und Schülerinnen auf Informationssuche. Die Idee tatsächlich einen Gottesdienst zum Thema „Frieden“ mitzugestalten,  nahm immer mehr Gestalt an. Auch die Eltern unterstützten das Projekt.

Am Sonntag, dem 14.11.2021, nahmen die Schmetterlingen mit eigenen Ideen und Vorträgen unter den vorgegebenen Hygienemaßnahmen am Gottesdienst am Ehrenmahl teil: Es wurden Erlebnisse von Großeltern vorgetragen, eine Geschichte vorgelesen, Bilder gezeigt, das Lied „Frieden für die Kinder“ dargeboten und ein selbstverfasstes Fürbitten-Gebet gesprochen. Die Schülerinnen und Schüler machten den Erwachsenen deutlich, dass ihnen der Frieden in der Welt, im Land und im eigenen Leben sehr wichtig ist.

Gemeinsam mit der Pastorin, der Bürgermeisterin aus Sterup, dem Bürgermeister aus Esgrus, dem Blasorchester und den Gemeindemitgliedern konnte ein Weg zu diesem besonderen Thema beschritten werden.

                                                                            Sylvia Petersen-Schmidt