Unterricht

  • Unsere schulische Arbeit orientiert sich an dem Konzept einer Grundbildung, wie sie in den Lehrplänen skizziert ist und wie sie Bildungsstandards vorgeben.

 

  • Unser Unterricht richtet sich aus an dem Prinzip ‚Gemeinsam lernen – individuell fördern’:

          Er beinhaltet gruppenbezogenes Lernen, berücksichtigt mit

          unterschiedlichen Angeboten und Lernhilfen aber vor allem

          individuelle Lernwege und Lernzeiten der Kinder.
          So wird allen Schülerinnen und Schülern ermöglicht, sich an

          gemeinsamen Aufgaben mit individuellem Lernerfolg zu

          beteiligen.

 

  • Den organisatorischen Rahmen für einen erfolgreichen Einstieg in das schulische Lernen bietet die ‚Flexible Eingangsphase’.

          Sie kann von den Schulanfängern in zwei Jahren, aber auch in

          drei Jahren oder in nur einem Jahr durchlaufen werden.

 

  • Die Jahrgangsstufen 1 und 2 werden altersgemischt geführt.
  • Neben gebundenen Unterrichtsformen für alle finden auf das einzelne Kind abgestimmte Lernformen mehr Berücksichtigung.
  • Das tätige Lernen mit Kopf, Herz und Hand rückt stärker in den Vordergrund.
  • Die Selbständigkeit der Schüler wird gefördert, ihre soziale Kompetenz gestärkt und ihr Selbstwertgefühl gesteigert.
  • Der Unterricht ermöglicht es, Inhalte ohne Gesichtsverlust oder Wechsel der Lerngruppe aufzuarbeiten, zu wiederholen oder zu üben.

Der Unterricht ermöglicht es auch, dass Kinder mit schnellem Lernfortschritt sich an Aufgaben mit gesteigerten Anforderungen erproben.

  • Eine längere Verweildauer in der Eingangsphase erleben die Kinder nicht als Wechsel in eine völlig neue Bezugsgruppe.

Sie müssen nicht den Lernstoff im Ganzen nochmals wiederholen – sie können bei Inhalten ansetzen, die ihrem Lernstand entsprechen.

 

  • Die Klassenstufen 3 und 4 werden jahrgangsbezogen unterrichtet.

Auch hier sind neben lenkenden Verfahren neuere Formen offenen Unterrichts gängige Praxis.

 

Sie erweitern die Möglichkeiten, das selbständige Lernen und Forschen der Kinder zu fördern, ihr jeweiliges Lerntempo zu berücksichtigen und Anforderungen gezielt auf einzelne Schüler abzustimmen.
Differenzierte Arbeitsformen bieten auch Kindern mit besonderen Fähigkeiten und Begabungen Anreize zur Weiterentwicklung.

 

  • Für die Auswahl von Lerninhalten ist es uns bedeutsam, fächerverbindende Bezüge herzustellen. Absprachen über die Unterrichtsplanung erleichtern einen ganzheitlichen Unterricht.

 

  • Ein inhaltlicher Schwerpunkt des Unterrichts sind Leseprojekte.

Die Erarbeitung sach- und handlungsorientierter Bücher und Texte bildet die Grundlage für einen integrativen Deutschunterricht als auch für die gleichzeitige Bearbeitung dieser Themen in anderen Fächern. Die Bücher und Texte sind die Grundlage für Projekte und Aktionen. Die erhöhte Lesekompetenz unserer Schülerrinnen und Schüler bestärkt uns darin,  Leseprojekten weiterhin großen Raum im Unterricht zu geben.

 

  • Zum Erreichen der Lernziele werden den Schülerinnen und Schülern individuelle Hilfen sowie präventive Maßnahmen durch erweiterten Lehrereinsatz ermöglicht. Fachlich unterstützt werden diese Hilfen durch Lehrkräfte des zuständigen Förderzentrums.